Ausscheidung von Ketonkörpern mit dem Urin. Normalerweise enthält der Urin keine Ketonkörper. Bei einem ausgeprägten Insulinmangel (z.B., wenn ein Typ-1-Diabetiker vergessen hat, sein Insulin zu spritzen) kann kein Zucker aus dem Blut in die Zellen geschleust werden. Diese bauen dann Fett ab, um Energie zu gewinnen. Dabei fallen Ketonkörper an. Große Mengen von Ketonkörpern – die dann auch im Urin nachweisbar sind – überfluten den Körper und führen zu einer schweren Übersäuerung des Körpers (Ketoazidose).
Von den drei Ketonkörpern Betahydroxybutyrat, Azetoazetat und Azeton wird vor allem Azeton über die Nieren ausgeschieden und kann mit einem Schnelltest nachgewiesen werden (siehe auch Ketontest).
www.diabetes-ratgeber.net; 18.12.2009, aktualisiert am 01.12.2010
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